Netzwerktreffen der Bregenzer Wirtschaft

Raiffeisenbank in Bregenz lud heimische Unternehmer zum Dialog

Unternehmer DialogGastgeber Manfred Hofer (Leiter RiB Firmenkundenteam), Bürgermeister Markus Linhart, Karl-Heinz Land, und Gerhard Sieber (Geschäftsleiter RiB)

Wie sich Betriebe zukunftsfit machen können, erfuhren die Gäste des fünften Unternehmerdialogs der Raiffeisenbank in Bregenz (RiB) im Juni. Etwa 100 Bregenzer Unternehmer waren bei diesem Event im Casino Bregenz dabei. Auch Bürgermeister Markus Linhart und Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, ließen sich die Einladung nicht entgehen.

Als Hauptredner konnte Manfred Hofer, Leiter des RiB-Firmenkundenteams, den renommierten Zukunftsforscher Karl-Heinz Land gewinnen. „Wir machen zum Thema, was heimische Betriebe bewegt“, freute sich Manfred Hofer über den regen Besuch beim Unternehmerdialog. Mit der Veranstaltungsreihe lädt die Raiffeisenbank in Bregenz Kunden und Interessierte regelmäßig zum Austausch ein. „Beim Unternehmerdialog nehmen immer beide Seiten etwas mit: unsere Gäste, die ein spannendes Programm erleben und mit Kollegen ins Gespräch kommen. Und wir, weil wir uns in entspannter Atmosphäre mit den Unternehmern unterhalten und in ihre Gedankenwelt tauchen dürfen“, zeigte der Leiter des RiB-Firmenkundenteams die Motivation zum Unternehmerdialog auf.

Bregenzer Wirtschaft 2.0
Digitalisierung verändert alles. Vom Lebenszyklus über Innovationszeiten, die Kommunikation von und mit Kunden bis zur Produktion von Produkten. „Hier reicht es nicht, digital zu sein. Man muss sich ständig weiterentwickeln“, unterstrich Karl-Heinz Land beim RiB-Unternehmerdialog. Der Zukunftsforscher konnte sich als Autor und Unternehmer international einen Namen machen. In Bregenz zeichnete er ein durchwegs positives Bild von der Digitalisierung. Mit konkreten Beispielen gab er den interessierten Gästen Werkzeuge an die Hand, wie sie die Digitalisierung für ihre Unternehmen nutzen können. Einen wichtigen Aspekt sieht Karl-Heinz Land in der Vernetzung der Betriebe, wenn er mit Blick auf den Raiffeisen Unternehmerdialog bekräftigte: „Deshalb sind solche Veranstaltungen auch so wichtig.“

Etablierter Treffpunkt
Der Unternehmerdialog der Raiffeisenbank in Bregenz konnte sich in den vergangenen Jahren einen fixen Platz in den Terminkalendern der heimischen Unternehmer erobern. „Es freut uns, dass dieses Format derart gut ankommt“, so Manfred Hofer. Nicht nur das abwechslungsreiche Programm lockt dabei die Gäste an. Der Unternehmerdialog entwickelte sich zu einem Netzwerktreffen, bei dem das „Who is Who“ der heimischen Wirtschaft zusammenkommt. Auch politische Vertreter zählen mittlerweile zu den Gästen. Manfred Hofer resümierte: „Der Unternehmerdialog ist eine Plattform für die Wirtschaftstreibenden von Bregenz und der Umgebung. Er ist ein Element unseres ständigen Bemühens, der heimischen Wirtschaft auf innovative Art zur Seite zu stehen.“

Anerkennung für RiB
„Die Beziehung zwischen Kunde und Bank ist ein Vertrauensverhältnis“, betonte Karl-Heinz Land sichtlich begeistert von der Veranstaltung. Auch in Zukunft werde sich das nicht ändern, bestätigte er das Geschäftsmodell der Raiffeisenbank in Bregenz. Die Digitalisierung erleichtere aber heute bereits viele Routinegeschäfte der Kunden mit ihrer Bank. Eine Anerkennung gegenüber Raiffeisen konnte sich Karl-Heinz Land am Ende des Unternehmerdialogs nicht verkneifen: „Gratulation zu einer derart offensiv arbeitenden Bank wie der Raiffeisenbank in Bregenz!“

„Digitalisierung macht Beziehung noch wichtiger“

Digitalisierung betrifft alle Branchen. Manfred Hofer, Leiter des Firmenkundenteams der Raiffeisenbank in Bregenz, spricht im Interview über die Digitalisierung im Bankbereich.

Herr Hofer, ist Raiffeisen digital?
Manfred Hofer: Die Raiffeisenbank in Bregenz ist vor allem eines: Sie ist nah bei den Menschen. Ob analog oder digital, bestimmt der Kunde.

Das heißt aber, sie setzen auch auf Digitalisierung?
Manfred Hofer: Selbstverständlich! Wir bauen unser digitales Serviceangebot ständig aus und verbessern es. Entscheidend ist dabei für uns, die analoge Welt dadurch nicht ersetzen zu wollen. Vielmehr bietet die Digitalisierung viele Möglichkeiten und erleichtert manches für unsere Kunden.

Digitalisierung taugt aber nicht überall?
Manfred Hofer: Karl-Heinz Land hat es beim Unternehmerdialog sehr treffend formuliert, als er sagte: „Je mehr Digitalisierung es gibt, desto wichtiger wird der Mensch.“ Für bestimmte Routinegeschäfte im Bankbereich bringt die Digitalisierung große Fortschritte. Die schnelle Überweisung, der schnelle Blick auf das Konto – dafür ist die digitale Welt genau richtig, weshalb die Raiffeisenbank in Bregenz in diesen Bereich stark investiert. Doch wenn es um Beratung geht, um größere Entscheidungen, um Herausforderungen und schließlich um ein Vertrauensverhältnis, dann ist der Mensch gefragt.

Analog und digital gehören also zusammen?
Manfred Hofer: Bei der Raiffeisenbank in Bregenz ja! Unser digitales Angebot ist praktisch und ein hilfreiches Werkzeug. Doch der persönliche Kontakt bleibt die Grundlage für unsere partnerschaftlichen Beziehungen zu den Unternehmern von Bregenz.